2. Juni 2017

Fettabsaugung OP: Risiken & Nebenwirkungen | Schmerzen, Schwellungen nach Bauch, Oberschenkel, Beine, Hüfte, Oberarme, Kinn, Knie und Waden (2)

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Wie verläuft eine Anästhesie am OP-Tag?

Der Patient muss vor dem OP-Termin nüchtern sein. Dies betrifft jedoch nicht nur Alkohol, sondern auch Speisen, Trinken und Rauchen. Mindestens 6 Stunden vor der Liposuktion sollte nichts mehr gegessen werden. Flüssigkeiten mit Partikeln, Alkohol oder Fett dürfen 2 Stunden vorher nicht mehr konsumiert werden. Zucker sollte jedoch vollkommen unbedenklich sein. Raucher müssen 60 Minuten vorher ihre letzte Zigarette geraucht haben. Auch bei einer Analgosedierung beziehungsweise Dämmerschlafnarkose sind diese Nahrungskarenzen einzuhalten.

Die Vorbereitung auf die Narkose bei einer Fettabsaugung:

Falls der behandelnde Spezialist dies für Nötig halten sollte, kann dem Operierten ein Antibiotikum vor dem chirurgischen Eingriff prophylaktisch verabreicht werden. So wird die Gefahr einer Infektion durch Instrumente und Kanülen reduziert. Um Herzrasen oder der Aufregung vorzubeugen kann dem Patienten eine Beruhigungstablette gegeben werden. Propofol, Analgetika und Adrenalin werden üblicherweise mit einer Kanüle intravenös im Bereich des Armes gespritzt. Die Schmerzmittel werden meist in Flüssigkeit (Infusion) verabreicht und anschließend mit einer Aspirationskanüle oder mit Mikrokanülen in den Körper injiziert. So soll eine schnelle und zuverlässige Schmerzausschaltung erzielt werden, wodurch eine schmerzfreie Operation möglich sein kann. Während den präoperativen Vorbereitungen wird auch die benötigte Medizintechnik überprüft und für die Fettabsaugung bereit gemacht. Sollte der Patient frieren, dann kann eine Wärmematte untergelegt werden, welche diesen Warm hält. Vor Schönheitsoperation wird das Laryngoskop in den Rachenraum eingeführt und der zu Behandelnde intubiert. Mittels einer Pumpe (Perfusor) gibt der Narkosearzt ständig neue Narkosemittel nach und kontrolliert dabei ständig den Puls, die Herzfrequenz und den Sauerstoffgehalt, um den Kreislauf stabil zu halten.

Welche Arten von Betäubung gibt es bei einer Absaugung von Körperfett?

Unter Vollnarkose wird das Nervensystem mittels Analgetika ausgeschaltet. So kann die Lipektomie ohne Schmerzen vorgenommen werden. Aber auch ohne Vollnarkose lässt sich überschüssiges Fettgewebe durch eine Operation dauerhaft entfernen. Dadurch sinkt zudem auch das allgemeine Narkoserisiko. Alternativen für die allgemeine Sedierung sind die Sedoanalgesie und die lokale Betäubung. Bei diesen Methoden sind die Einschränkungen des Risikos intraoperativ. Unter Dämmerschlaf könnte es vereinzelt zu starke Schmerzen während der Operation kommen. Dies ist immer der Fall, wenn das Anästhetikum im Körper wieder abgebaut wird. Viele haben Angst vor Gefühlen während einer Liposuktion, weshalb oftmals die Analgosedierung gewählt wird. Alternativ kann auch die Spinalanästhesie angewandt werden. Dies ist jedoch nur möglich, wenn das OP-Gebiet an den Beinen, Leiste, Damm oder Unterleib ist. Ohne Dämmerschlaf kann eine Fettabsaugung auch unter Lokalanästhesie vorgenommen werden. Auch unter örtlicher Betäubung sind Schmerzen nicht auszuschließen. Wie schmerzhaft die chirurgische Entfernung von Fettzellen jedoch tatsächlich in der Praxis sein kann, wird ein guter plastischer Chirurg immer im Vorfeld mitteilen. Ohne Narkose oder ohne Betäubung sollte der Operierte niemals eine Fettentfernung machen lassen.

Fettabsaugung: OP-Risiken und Nebenwirkungen

Die Anästhesieaufklärung vor der OP:

Welche Narkose bei der minimalinvasiven Reduktion von Fettdepots eingesetzt werden sollte und welche Vor und Nachteile damit verbunden sind, darüber werden die Patienten immer vom Schönheitschirurg in einem gesonderten Aufklärungsgespräch informiert. In dieser ärztlichen Sprechstunde werden zudem auch folgende Fragen zum Fettabsaugen geklärt: Welche Nebenwirkungen treten auf und was passiert im Körper bei einer entsprechenden Narkose. Allgemeine Begleiterscheinungen und Nachwirkungen während und nach der operativen Prozedur können zum Beispiel Übelkeit, Kreislaufprobleme oder Blähungen mit Blähbauch sein. Eine weitere Nebenwirkung kann ein Problem mit dem Stuhlgang oder mit dem Stoffwechsel sein. Aber auch Atemnot und Bluthochdruck wären mögliche Symptome, welche im Einzelfall auftreten können.

Der Facharzt klärt außerdem über die abzusetzenden Medikamente auf. Durchblutungsfördernde, blutgerinnungshemmende und blutverdünnende Mittel wie Acetylsalicylsäure (ASS) sollten mindestens 3 Tage vorher nicht mehr eingenommen werden. Marcumar darf sogar eine ganze Woche vorher nicht im Organismus nachweisbar sein. Dies ist im Speziellen jedoch immer abhängig vom jeweiligen kosmetischen Eingriff, weshalb immer das Gespräch mit dem Experten gesucht werden sollte. Wie bereits erwähnt ist das unmittelbare Rauchen vor der chirurgischen Fettreduktion nicht gestattet. Durch die Pille ist das Thromboserisiko deutlich erhöht, weshalb diese bei einer großen Schönheits-OP unbedingt vorher abgesetzt werden sollte. Bei kleineren Sachen, bei denen der Operierte wieder schnell auf die Beine kommen sollte, ist dies jedoch nicht zwingend notwendig. Wie immer gilt: Diesbezüglich ist eine enge Rücksprache mit dem Arzt immer sinnvoll. Lebenswichtige Medikamente, die zum Beispiel wegen einer festgestellten Epilepsie eingenommen werden, dürfen vorher nicht abgesetzt werden.

Präoperatives Aufklärungsgespräch bei der operativen Beseitigung von Fettpölsterchen:

Was kann bei einer Fettabsaugung schief gehen? Dieser Behandlungsfrage gehen der Anästhesist und der Operateur mit dem Aufklärungsbogen durch. Der zu Operierende erhält damit eine OP-Aufklärung, welche auch die möglichen Operationsrisiken umfasst. Zudem wird auch Erläutert, was beim Fettabsaugen passieren kann. Nachdem die OP Risiken erklärt wurden, muss eine Einverständniserklärung unterschrieben werden. Dies dient als Nachweis, dass alles wahrgenommen und verstanden wurde. Erst dann können sich Patienten Fett absaugen lassen.

Kontraindikationen für eine Anästhesie bei der chirurgischen Bekämpfung von Fettreserven:

Sollte es Probleme am OP-Gebiet geben, wie beispielsweise durch einen Hautausschlag bei einer Allergie, dann kann eine Betäubung nicht durchgeführt werden. Dies trifft ebenfalls zu, wenn der Patient krank ist und Fieber hat. Auch eine einfache Grippe kann in diesem Zusammenhang sehr gefährlich werden. Bei der Intubation können Keime in die Lunge verschleppt werden, wobei eine Lungenentzündung entstehen kann. Eine Liposuktion ist aber trotz Erkältung möglich, wenn eine Analgosedierung oder eine Lokalanästhesie angewandt wird. Denn hier wird im Regelfall keine Intubation vorgenommen. Auch die Psyche des zu Behandelnden spielen eine wichtige Rolle. Hat dieser extreme Ängste oder leidet er an Depressionen? Gerade bei einer schweren Depression ist es oftmals fraglich, ob überhaupt eine Fettreduktion über die Ästhetisch Plastische Chirurgie in einer Schönheitsklinik oder Privatklinik durchgeführt werden sollte. Auch bei Fettleibigkeit ist eine Liposuktion eher ungeeignet.

Narkotisierung während Schwangerschaft (SS)?

Generell stellt sich das Problem, ob eine ambulante oder stationäre Fettentfernung überhaupt vor oder nach der Schwangerschaft sinnvoll ist. Dabei eine klare Antwort zu finden ist relativ schwierig, da der Frauenkörper in dieser Zeit eine große Veränderung durch macht. Vor der SS macht eine operative Entfernung von Fettgewebe nur wenig Sinn, da der Organismus hormonell bedingt gezielt Fettpolster anlegt. Sollte die Patientin ungeplant schwanger am festgelegten OP-Tag sein, dann sollte der Behandlungstermin unbedingt verschoben werden. Gerade die Hüften oder die Oberschenkel sind bei Frauen eine gängige Problemzone. Doch wie ist es nach einer Gravidität? Nach der Entbindung können Übergewichtige dann wieder angesammeltes Fett operativ entfernen lassen. Doch kann man dann schwanger werden nach dem Fettabsaugen? Natürlich können Operierte wieder danach schwanger werden, allerdings ist es möglich, dass sich dann wieder dicke Fettzellen in der OP-Region bilden und es wieder zum Übergewicht kommt.

Während der Schwangerschaft sollte bei medizinisch notwendigen Operationen auf eine allgemeine Narkose verzichtet und lieber eine Regionalanästhesie in Erwägung gezogen werden. Medizinisch nicht notwendige Eingriffe, wie zum Beispiel Beauty-OP’s sollten aber nicht während der SS erfolgen. Benzodiazepine können bei regelmäßigem Einsatz gesundheitliche Folgen für das Kind haben, wobei es dabei zu einer erhöhten Rate an Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten kommt. In der Stillzeit kann womöglich jede Form von Betäubung angewendet werden. So können Patienten Fett weg operieren lassen oder durch eine anderweitige Korrektur schnell loswerden. Die Mutter sollte aber erst wieder stillen, wenn Sie dazu selbst in der Lage ist, um den völligen Abbau der eingesetzten Medikamente zu gewährleisten. Wer trotz Schwangerschaft eine Vollnarkose haben möchte, der sollte dies unbedingt mit der jeweiligen Fachklinik besprechen. Bisher wurde dadurch allerdings noch keine erhöhte Fehlbildungsrate bei Säuglingen nachgewiesen. ABER: Für die werdende Mutter kann es ab der 12. Schwangerschaftswoche zu einem Aspirationsrisiko kommen, da der Embryo auf den Magen drückt. Nach der Geburt ist dieses Risiko natürlich hinfällig.

Während dem Kaiserschnitt wählen Patientinnen in der Regel eine regionale Betäubung, damit Sie die Geburt aktiv miterleben. Eine volle Narkotisierung ist selbstverständlich auch möglich, dabei müssen die eingesetzten Narkotika so gering wie möglich gehalten werden, damit weder für Mutter noch Kind eine Gefahr besteht. Auch während der Periode ist eine Betäubung durchführbar. Das Blutungsrisiko sollte jedoch im Vorfeld angesprochen werden, sodass der Kliniktermin bei großen Bedenken noch einmal auf einen Zeitpunkt nach der Menstruation verschoben werden kann.

Ein kleines Fazit zum Schluss:

Das verwendete Anästhesieverfahren ist hauptsächlich von der OP-Dauer, der zu operierenden Körperzone und der gewählten OP-Methode abhängig. Kleinere Behandlungen können normal unter Lokalanästhesie oder Regionalanästhesie über eine gute Fettabsaugungs-Klinik gemacht werden. Liegt die OP-Region unterhalb des Beckens, dann kann auch über eine Spinalanästhesie nachgedacht werden. Der Klinikaufenthalt ist bei einer vollen Narkotisierung gewöhnlich deutlich langer als bei einer einfachen regionalen Betäubung. Wann der Operierte wieder gesellschaftsfähig und arbeitsfähig ist, hängt ganz von der Menge des zu entfernenden Fettgewebes und damit auch vom Umfang der Schönheitschirurgie ab. Bei einer Allgemeinanästhesie ist die aktive Teilnahme am Straßenverkehr bis zu 24 Stunden danach strengstens untersagt.
Die Ästhetisch Plastische Chirurgie ist für alle möglichen rekonstruktiven Verschönerungen am gesamten Körper zuständig. Die minimalinvasive Liposuktion zählt zu einer der am häufigsten durchgeführten operativen Korrekturen in der Schönheitschirurgie. Wenn leicht Übergewichtige ihre Problemzone durch Sport und eine Umstellung der Ernährung nicht so einfach wegbekommen, können sie das überschüssige Fett durch eine kosmetische Operation dauerhaft entfernen lassen. Da der ambulant oder stationär vollzogene Fettabbau an nahezu jeder Körperstelle möglich ist, können Patienten zum Beispiel dicke Beine, hängende Speckröllchen oder auch das unförmige Doppelkinn korrigieren lassen.

Betroffene, die ihr angehäuftes Fett operativ entfernen lassen, müssen jedoch immer damit rechnen, dass eine Lipektomie wiederholt werden könnte, wenn das OP-Resultat noch nicht den Vorstellungen entspricht. Der zweite chirurgische Eingriff kann beispielsweise nötig sein, wenn an der behandelten Zone aus medizinischen Gründen zu wenig abgesaugt wurde. Eine weitere Möglichkeit ist, dass für die fachärztliche Entfernung von Fettgewebe eine Sitzung nicht ausreicht. Weil die Absaugmenge jeweils begrenzt ist, wird den Patienten unter Umständen im Vorhinein schon gesagt, dass sie sich mindestens zweimal Fett absaugen lassen müssen, wenn sie das gewünschte Ergebnis über eine solche wiederholte Schönheitsoperation erreichen möchten.

Wie oft kann bzw. darf man Fett weg operieren lassen?

Wie oft es möglich ist, hängt sehr stark davon ab, inwiefern die Wunden abheilen. Bei einer normalen Wundheilung dürfte es für erfahrene Fachkliniken kein großes Problem darstellen, das Fettabsaugen mehr als 1 oder 2 mal zu wiederholen. Wenn die Korrektur mehrmals durchgeführt wird, kann nahezu 100 % des überschüssigen Fettes entfernt werden, zumindest im Idealfall.

Der Grund für eine weitere OP oder Nachkorrektur kann jedoch auch ein Behandlungsfehler oder eine misslungene Fettabsaugung sein. Aber was tun, wenn die Liposuktion schief gelaufen und der Operierte unzufrieden mit dem Ergebnis ist? Wenn der Schönheitschirurg die operative Fettreduktion verpfuscht hat oder wenn diese aus anderen Gründen misslungen ist, hilft vermutlich nur eine weitere Operation, um die verpfuschte korrigieren zu können. Die Kosten für die schiefgegangene Absaugung müssen die Operierten jedoch manchmal selber tragen. Nur wenn den Beauty-Spezialisten eindeutig nachgewiesen werden kann, dass die chirurgische Fettentfernung durch grobe Fehler verpfuscht wurde, können Patienten ihr Geld zurückbekommen, wenn diese von einem Sachverständiger belegt werden. Um solche unerfreulichen Komplikationen möglichst zu vermeiden, sollte genau überlegt sein, welche Klinik und welcher Arzt aufgesucht werden.

Ist eine chirurgisch kosmetische Behandlung schief gegangen, kann dies beispielsweise daran liegen, dass zu viel abgesaugt wurde. Die Folge sind zum Beispiel dauerhafte Wellen und Unregelmäßigkeiten im Gewebe. Kann man bei Dellen was tun? Die einzige Möglichkeit, um Unebenheiten beseitigen zu können, ist wohl eine wirkungsvolle Dellenkorrektur vor zunehmen. In dieser werden einzelne Stellen unter örtlicher Betäubung nachgesaugt. Bei sehr tiefen Dellen kann eigenes Fett eingefüllt werden. Der Transfer durch Eigenfett hat den Vorteil, dass keine Fremdkörper in das Gewebe eingesetzt werden müssen und somit auch keine allergischen Reaktionen auftreten sollten. In vielen Beautykliniken wird das Fett durch den Bauchnabel entnommen, da diese Stelle sehr unauffällig ist.

Fettabsaugung Narkose

Insbesondere Menschen, die ein schlechtes Bindegewebe aufweisen, haben nach der Operation oftmals mit schlaffer Haut, also einem Hautüberschuss zu kämpfen. Eine Bindegewebsschwäche ist daran zu erkennen, dass sich die schlaffe Haut nicht von selbst zurückbilden kann, auch wenn nur minimale Mengen an Körperfett entfernt wurden.  Wenn die Hautstraffung durch Sport keinen Erfolg bringt und die Haut faltig ist, kann eine chirurgische Straffung der Haut Abhilfe verschaffen. Das Lifting soll dafür sorgen, dass die hängende Haut oder ein hängender Po wieder in Form kommen. Wer sich Fett weg operieren lassen möchte und weiß, dass ein schwaches Bindegewebe vorhanden ist, kann eventuell im Vorhinein verhindern, dass die Haut schlaff wird oder der Po hängt. Die minimalinvasive Verkleinerung der Fettdepots kann mit einer Hautstraffung kombiniert werden, sodass unter Umständen nur eine Behandlung nötig ist.

Obwohl eine operative Reduktion der Fettpölsterchen nicht empfehlenswert für stark übergewichtige Personen ist, können viele Betroffene trotz Übergewicht operiert werden. Es gibt jedoch bestimmte Grenzen, die nicht überschritten werden sollten. Es leiden allerdings nicht nur einige Übergewichtige an ungleich verteilten Fettzellen. Auch viele Normalgewichtige möchten eine solche Aspirationslipektomie machen lassen. Problemzonen können sich ebenso trotz Untergewicht hartnäckig festsetzen. Wenn der Patient jedoch zu dünn ist oder gar unter Bulimie leidet, ist diese Beauty-OP nicht gesund, ein seriöser Facharzt wird dann eine Liposuktion ablehnen. Zu den Voraussetzungen für eine Fettabsaugung zählt ein gesundes Körpergewicht. Wer trotz size zero Fett durch eine minimalinvasive Korrektur schnell loswerden möchte, kann sich zwar eine gute Fettabsaugungs-Klinik suchen, die ein eingehendes individuelles Beratungsgespräch anbietet, doch hoffentlich wird der Facharzt dann von dieser Schönheitsbehandlung abraten. Fett weg operieren lassen, wenn Essstörungen bestehen, ist ungesund und bleibt zudem ohne Erfolg. Eine Ernährungsberatung und eine psychotherapeutische Unterstützung sollten in diesem Fall die erste Wahl sein. Wer sich Fett trotz MS und trotz Krampfadern absaugen lassen möchte, sollte in der Schönheitsklinik auf diese Krankheiten hinweisen, damit eine individuelle Lösung gefunden werden kann.

Nimmt man nach einer Fettabsaugung wieder zu bzw. kommt das Fett nach dem Fettabsaugen wieder?

Der bekannte Jojo Effekt, wie er bei Diäten bekannt ist, tritt bei einer Fettreduktion in dieser Form nicht auf. Da die Fettzellen zerstört werden, kann sich eigentlich kein neues Fett an diesen Stellen bilden. Dass das Fett zurück kommt, dürfte somit nahezu ausgeschlossen. Allerdings berichten einige Operierte, dass das Fett wieder an anderen Stellen zugenommen hat. Kommen Fettzellen wieder, finden die Behandelten dies besonders schlimm. Dieser „Rückfall“ ergibt sich jedoch daraus, dass die Betroffenen nach der Fettabsaugung wieder normal weiter essen und keinen Sport treiben. Wenn keine konsequente Umstellung des Lebensstils erfolgt, wird man danach wieder Fett absaugen müssen, um die modellierte Figur wieder zu bekommen, was allerdings nicht empfehlenswert ist. Eine tiefgehende Umstellung der Lebensgewohnheiten ist hier sinnvoller. Sobald das Fett wieder da ist, möchten viele Patienten nachsaugen lassen. Diese Nachkorrektur könnte jedoch bei vielen wegfallen, sodass sie nie wieder Fett absaugen lassen müssen. Denn haben die Übergewichtigen erst einmal weiter abgenommen, verspüren sie oftmals kurz darauf weniger Hunger, sodass sie nicht mehr zunehmen sollten. Ändert man nach der Liposuktion nicht seine früheren Lebensgewohnheiten, kann man danach wieder zunehmen.

In Langzeitstudien wurde herausgefunden, dass bei einer Schilddrüsenunterfunktion oder bei einer Fettverteilungsstörung das Fett eher zurückkommen kann. Gleiches wurde bei einer Langzeitstudie in Bezug auf eine Lymphabflussstörung festgestellt. Damit die betroffenen Personen nicht enttäuscht sind, muss ein guter plastischer Chirurg vor der Schönheits-OP über diese Fakten aufklären. Unter Umständen wird dies auch im Vorhinein unter der Kategorie FAQ auf der entsprechenden Webseite der Privatklinik erläutert. Hier dürfte auch stehen, dass Personen mit Fettleibigkeit für eine Fettabsaugung nicht geeignet sind.

In einigen Religionen wie im Islam, gibt es strenge Vorschriften zur Nahrungsaufnahme. Durch Halal und Haram wird geregelt, was gegessen und was nicht gegessen werden darf. Dies hat auch Auswirkungen auf das Cholesterin und viele weitere Bereiche, sodass der Arzt vor der Fettentfernung darüber informiert werden muss.

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