6. Juni 2017

Laser Liposuktion: per Laserbehandlung Fettzellen chirurgisch korrigieren lassen

Preisliste für OP-Termine

Eine minimalinvasive Fettabsaugung ist in der Schönheitschirurgie ein ambulantes oder stationäres Verfahren zur lokalen Entfernung von Fettgewebe. Dabei gibt es verschiedene chirurgische Techniken, die angewendet werden können. Eine neuere operative Technik ist die laserunterstützte Liposuktion. Bei dieser Schönheits-OP trägt der Facharzt mit Laserimpulsen, die an die Haut abgegeben werden, überschüssiges Körperfett bestmöglich ab. Das Besondere an der Laser-Liposuktion ist, dass sie relativ sanft ist und durch das Lasern gleichzeitig eine leichte Straffung der Haut erzielt werden soll. Eine CO2-Laserbehandlung stellt dabei eine äußerst aktuelle Liposuktionstechnik innerhalb der Lasermedizin dar.

Die korrektive Laser-Behandlung, welche unter dem Begriff Laserlipolyse bekannt ist, reduziert die Fettdepots im Körper durch die Ausstrahlung von Laserlicht. Die hochfrequenten Laserstrahlen erzeugen Wärme, sodass das Fett schmilzt.

Warum kommt nicht immer eine Laseroperation infrage, um Fettzellen chirurgisch korrigieren zu lassen?

Normalerweise werden bei dieser Schönheitsoperation kleinere Körperstellen behandelt. Dabei ist es nicht unbedingt nötig, das Fett durch gesonderte Kanülen abzusaugen, weil die bestrahlten Fettpölsterchen durch den normalen Stoffwechsel absorbieren. So können Patienten übermäßige Fettreserven an einer Körperstelle durch eine Korrektur schnell loswerden. Wenn größere Flächen behandelt werden und das Fettvolumen hoch ist, wird dieses zusätzlich abgesaugt. Die laser-assistierte Lipektomie dürfte mittlerweile fast jede moderne Laserklinik anbieten.

Geeignete Körperstellen für die Laserfettabsaugung sind zum Beispiel Doppelkinn, dicke Oberarme oder kleinere Stellen an den Oberschenkeln oder am Bauch. Auch gutartige Fettgewebsgeschwulste, sogenannte Lipome, können mit der Laserliposuktion bekämpft werden. Die operative Laserbehandlung kann jedoch auch oft an einer herkömmlichen Problemzone angewendet werden. In diesen Fällen ist jedoch häufig eine Kombination mit einer anderen Fettabsaugungstechnik vonnöten, um das geschmolzene Fett absaugen zu können.

Laser-Liposuktion an den Fettzellen - Fett absaugen lassen in einer Klinik

Das laserchirurgische Verfahren könnte eine Menge Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Fettabsaugen bieten. Wer einen Fettansatz aus kleineren Arealen durch die Operation dauerhaft entfernen lassen möchte, sollte normalerweise kaum sichtbare Narben bekommen. Die Kanüle ist dabei so klein, dass die durch die Einstiche traumatisierte Haut oft sehr schnell abheilt und kaum Blutergüsse auftreten dürften. Außerdem lassen sich die zu reduzierenden Fettzellen durch den hochtechnologisierten Laserstrahl sehr präzise beseitigen, sodass möglichst keine gesunden Zellen in Mitleidenschaft geraten. Dadurch, dass die Blutgefäße im Anschluss verödet werden, dürften Blutergüsse nur sehr selten und in geringerem Umfang auftreten. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Haut gleichzeitig leicht gestrafft wird und seltener Dellen an den behandelten Stellen entstehen. Wenn der chirurgische Laser statt der geläufigen OP-Technik verwendet wird, bedeutet dies natürlich auch höhere Arztkosten. Zudem können Patienten sich pro Sitzung nur geringe Mengen an Fett weglasern lassen, sodass unter Umständen weitere OP-Termine vereinbart werden müssen. Ein weiteres Problem besteht darin, dass nicht alle Personen für die chirurgische Lasertherapie geeignet sind. Ein wichtiges Kriterium ist, dass genügend Unterhautfettgewebe vorhanden ist.

Die fettlösende Laserbehandlung ist eine sehr neuartige und moderne Methode innerhalb der Laserchirurgie. Es gibt viele verschiedene Lasersysteme und Laserabsaugungsgeräte, die dabei zum Einsatz kommen können. Die minimalinvasiven Lasertechnologien werden stetig weiterentwickelt, um den Patienten viele unterschiedliche und immer sicherere Absaugmethoden bieten zu können. In der Laserkosmetik gibt es zum Beispiel Smart-Laser, Softlaser, Yag-Laser und Fraxel-Laser. Welcher Laser vom Operateur benutzt wird, hängt maßgeblich mit der gewählten Schönheitsklinik und dem individuellen Behandlungsplan des Experten zusammen.

Patienten sollten vor dem chirurgischen Eingriff genau überlegen, welche Klinik und welcher Arzt für die operative Fettentfernung gewählt werden. Eine gute Fettabsaugungs-Klinik kann häufig Zertifikate und Siegel aufweisen, wodurch sich die Qualität der Spezialisten bestätigen lässt. Wer sich Fett weg operieren lassen möchte, sollte bedenken, dass dies auch mit einigen Behandlungsrisiken verbunden ist, die in einem Vorgespräch unbedingt besprochen werden sollten. Da die Ästhetisch Plastische Chirurgie verschiedene Operationsverfahren anbietet, sollten sich Behandlungswillige individuell beraten lassen, welche Methode am besten geeignet ist. Ein Schönheitschirurg schaut sich dabei vor allem die Vorgeschichte der Patienten und die zu behandelnde Körperstelle an. Wer sich Fett operativ entfernen lassen möchte, muss jedoch meist tief in die Tasche greifen. Wird Fett weg gelasert, kann mit Kosten von bis zu 10.000 € gerechnet werden, die von der Krankenkasse normal nicht übernommen werden. Da beispielsweise in einem wirtschaftsschwächeren EU-Land die Behandlungskosten bis zu 70 % günstiger sein können, möchten viele Betroffene die Lipektomie dort machen lassen. Auch hier sollte einer guter plastischer Chirurg zu finden sein.

Körperzone häufig schwer erreichbare oder kleinere Körperstellen; es können jedoch nahezu alle Körperzonen behandelt werden
OP-Methode Lasergestützte Liposuktion (teilweise in Verbindung mit anderen Fettabsaugungstechniken)
OP-Dauer zwischen 1 bis 4 Stunden
Anästhesie in vielen Patientenfällen unter örtlicher Betäubung
Klinikaufenthalt ambulant oder stationär
Fäden ziehen nach circa 10 bis 12 Tagen
Nachsorge/Nachbehandlung in den ersten Wochen muss ein Kompressionsverband getragen werden
Narbenpflege Narbengel kann präventiv angewandt werden
Wasser Nicht selten können die Operierten bereits am nächsten Tag wieder duschen
Gesellschaftsfähig häufig bereits am nächsten oder übernächsten Tag
Arbeitsfähig teilweise schon circa 1 bis 2 Tage nach der Fettreduktion
Sport oft ist leichter Sport nach etwa 2 Wochen wieder ohne Probleme möglich
Vor und nach der OP keine Genussmittel oder Medikamente, die sich auf die Blutgerinnung auswirken und heilungshemmend sind
Risiken zum Beispiel kleine Blutergüsse, Verbrennungsrisiko
häufige Nebenwirkungen insgesamt dürften deutlich weniger Begleiterscheinungen als bei einer herkömmlichen Fettabsaugung eintreten, teilweise leichte Schmerzen oder Hämatome, etc.
Heilungsdauer gewöhnlich nur wenige Wochen
Alter der zu Behandelnde muss mindestens 18 Jahre alt sein
OP-Ergebnis verbessert sich in der Regel von Woche zu Woche, nach 4 bis 9 Wochen kann teilweise schon ein endgültiges Resultat erkennbar sein
Vorher/Nachher 1000 ml (1 Liter) Fett wiegt umgerechnet etwa 0,9 bis 0,95 Kilogramm; das gelöste Fett wird jedoch unter Umständen von selbst abgebaut
Haut-Straffung leicht straffende Wirkung, ersetzt jedoch keine plastische Hautstraffung
Kosten je nach Körperregion circa 1500 bis 10000 Euro in einer Privatklinik
Krankenkasse zahlen in der Regel nicht, nur wenn es sich um medizinische Notwendigkeiten handelt
Steuerliche Behandlung im Normalfall nicht als außergewöhnliche Belastung (gemäß § 33 Einkommensteuergesetz) steuerlich absetzbar
Ohne OP Anstatt die Behandlungszonen chirurgisch korrigieren zu lassen, könnte auch eine Fett-Weg-Spritze, nichtinvasive Ultraschallbehandlung oder Kältetherapie infrage kommen.
Alternative Fettabsaugungen sind nicht für Personen mit einer Fettleibigkeit (krankhaft Übergewichtige) geeignet. Patienten, die sich Fett absaugen lassen, müssen berücksichtigen, dass eine solche ästhetische Operation keine Nahrungsumstellung, sportliche Aktivitäten, und gezielte Muskelübungen ersetzt.
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